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Erhebungen am Unfallort

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Source: TED Europa

Tender
Contract Award Notice

Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang In-formationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsme-chanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Hintergrundinformationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit.

Seit 1973 werden daher im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Stichpr

Status
Closed
Sector
Research and development services and related consultancy services
Location
Germany
Updated
3 Nov 2026
Source
TED Europa

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Tender Information

3 Q
The tender “Erhebungen am Unfallort” is a tender record in Taiyo, linked to the Research and development services and related consultancy services sector. It is issued for works, goods, or services related to Germany.

Participants

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Status

Original status

contract award notice

Taiyo status

Closed

Taiyo last update

2026-11-03

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Description

Description

Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang In-formationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsme-chanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Hintergrundinformationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit. Seit 1973 werden daher im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Stichprobe Verkehrsunfalldaten (mit mindestens einer verletzten Person) unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten regional (bisher am Erhebungsstandort Hannover) in der Weise erhoben, dass durch wissen-schaftliche Verfahren eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet ermöglicht wird. Wegen ihres hohen Detaillierungs- und Genauigkeitsgrades werden so gewon-nene Daten in der Regel „vertiefte Verkehrsunfalldaten“ bzw. „in-depth-Unfalldaten“ genannt. Von 1999 bis 2019 wurden die im Auftrag der BASt gewonnenen vertieften Ver-kehrsunfalldaten im Rahmen einer Kooperation mit den vertieften Verkehrsunfallda-ten eines zweiten Erhebungsteams (Erhebungsstandort Dresden, finanziert durch die Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. (FAT)), zusammengeführt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten und Synergien nutzen zu können, arbeiteten beide Teams nach einer einheitlichen Erhebungsmethodik. Die zu erarbei-tenden Unfallparameter sind in einem Codebook beschrieben. Das Codebook wird halbjährlich aktualisiert und gilt dann für den folgenden Erhebungszeitraum. Das Er-gebnis des Zusammenschlusses bildet die gemeinsame Datenbank, die sog. GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“ – www.gidas.org). Die ver-tieften Verkehrsunfalldaten werden in der vorgenannten Datenbank gesammelt, aus der sich umfassende Informationen zu den breit gefächerten Forschungsfeldern „Passive und aktive Fahrzeugsicherheit", „Verkehrs- und Rettungsmedizin" oder auch "Straßenausstattung und -zustand" gewinnen lassen. In den Jahren 2020 bis 2022 wurden lediglich am Erhebungsstandort Dresden ver-tiefte Verkehrsunfalldaten nach den GIDAS-Kriterien erhoben und in die GIDAS-Datenbank eingebracht. Aktuell findet eine inhaltliche und organisatorische Weiter-entwicklung der Erhebungsinhalte, Erhebungsmethodik und der Datenbank durch die beiden Kooperationspartner BASt und FAT, hin zu einem „GIDAS 4.0“, statt, deren Ergebnisse ab dem Erhebungsjahr 2023 in GIDAS Berücksichtigung finden. Damit die Erhebung neuer Inhalte nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik erfolgt, hat die BASt unter anderem eine Reihe von Forschungsprojekten aufgelegt, deren Ergebnisse als Basis für die Weiterentwicklung von GIDAS dienen sollen. Ein Ergebnis beschreibt die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Au-ßerortsstraßen, um das Ziel der Repräsentativität der gewonnenen Daten auf die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. An der einheitlichen Erhebungsmethodik, an der Erhebung der gleichen Inhalte an allen Standorten und an der Zusammenführung der Daten in einer gemeinsamen GIDAS-Datenbank wird auch im Rahmen von GIDAS 4.0 festgehalten. Die Erhe-bungsteams wirken kooperativ daran mit, diese Einheitlichkeit sowie eine gleichbleibend hohe Qualität der Erfassung der Erhebungsinhalte zu gewährleisten. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mindestens dem regionalen Rettungs- und Polizeiwesen sowie den medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Staatsanwaltschaft („dritte Institutionen“) ist für eine qualitativ hochwertige Erhebung unerlässlich.

Original sector

Research and development services and related consultancy services

Location

Country

Germany

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TED Europa

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Record type

Tender

Article published date

2026-06-19

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